Auswandern nach Schweden
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  Nordlandfieber
 

Nordlandfieber

   
Die Geschichte vom Nordlandfieber (Febris borealis)
    
Diese nicht meldepflichtige "Erkrankung" schlägt nach kurzer Inkubationszeit erbarmungslos zu.   Ansteckungsgefährdet ist glücklicherweise nur ein bestimmter Personenkreis, der einen oder mehrere Risikofaktoren auf sich vereint. Die Anzahl der natürlich Immunen ist aber sehr hoch. Wer volle Strände und 40 Grad Lufttemperatur als erstrebenswert ansieht wird sich in der Regel nicht anstecken. Sehr gefährdet aber sind alle Eigner von Canadiern, Kajaks oder anderen Wassergefährten.

Nordlandfieber Wer dann noch gerne wandert und/oder rad- oder ski fährt und auch noch ein Naturfreund ist, hat ein besonders hohes Ansteckungsrisiko. Liebt er dann auch noch einsame Landschaften, ist er kaum zu retten. Die Ansteckung erfolgt häufig im Lande selbst, Überträger sind aber auch Filme, Bildbände, Fotos und Reiseliteratur.

Auch der direkte Kontakt mit schon "Erkrankten" kann, z.B. allein durch Erzählungen, zur Ansteckung führen. Die Symptome treten das ganze Jahr über auf und sind sehr vielfältig. Anfälle werden oft durch häufiges und andauerndes Landkartenstudium eingeleitet. Das Lesen von Reiseführern, Reise- beschreibungen und das Anschauen der Fotos vom Vorjahr vertieft häufig die Krise. Linderung schafft letztendlich nur die Buchung einer Fähre oder eines Fluges Richtung Norden. Im Lande der Ansteckung ist man meistens beschwerdefrei.

Das Nordlandfieber gilt als schwer bis gar nicht heilbar und führt bei vernünftiger Lebensweise bis ins hohe Alter zu vielen eindrucksvollen Erlebnissen und Eindrücken.

Wie erklärt man jemandem, der anscheinend nicht mit dem Schweden-Virus befallen ist, wie man selbst damit infiziert wurde. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Sorten von Menschen: Diejenigen, die einmal in Schweden waren und denen es dort zu kalt, zu einsam, zu weitläufig war. Und dann gibt es noch diejenigen, die kein anderes Ziel mehr kennen.

Es ist die Vorfreude, die einen packt, sobald man im Kalender sieht, dass der Termin für den Urlaub langsam näher rückt! Es ist das Kribbeln im Bauch, wenn man an Deck der Fähre steht und das schwedische Festland langsam näherkommen sieht! Es ist die Ruhe, die man in sich fühlt, wenn man am Ufer eines Sees sitzt und außer der Natur sonst nichts hört! Es ist die Freundlichkeit und Herzlichkeit, die die Menschen in Schweden ausstrahlen! Es ist der wunderschöne Platz am Ufer, an dem man abends nach einem Tag im Kanu sein Zelt aufbaut ohne fürchten zu müssen, dass einem der nächste Kanufahrer sein Zelt direkt für die "Eingangstür" stellt! Es ist die Größe des Landes im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl! Es ist der ewige Traum, vielleicht auch einmal stolzer Besitzer einer Stuga am Seeufer zu sein oder vielleicht für immer in Schweden zu wohnen! Und es ist die Wehmut, die einen befällt, wenn man an Deck der Fähre steht und sieht, wie das schwedische Festland langsam am Horizont verschwindet!
     

    
                                                             ein Bild



















































































 
   
 
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