Auswandern nach Schweden
+ + + INFO + + + Links unter der Navigation findest Du eine Google Suchfunktion um unsere Homepage besser nach Suchbegriffen die Dich interessieren durchsuchen zu können. + + + INFO + + + Schweden hat im Sommer 2017 auch endlich die EU Richtlinie 2014/92/EU vom 23.07.2014 zum „Jedermannkonto“ umgesetzt aber trotzdem machen die Banken immer noch Probleme beim eröffnen eines Kontos und verlangen die schwedische Personennummer und ID- Kort. + + + INFO + + + Die letzten 2 bis 3 Jahre gab es ebenso viele Änderungen der schwedischen Einwanderungsformalitäten, mehr dazu unter: Die Formalitäten! + + + INFO + + + Um Dir das schöne Land Schweden näher zu bringen und einen tollen Urlaub im schönen Ostsmåland zu verbringen kann man unser beliebtes Ferienhaus mieten. Du kannst es Dir unter: http://www.ferienhaus-smaland.se ausführlich anschauen. + + + INFO + + +

   
  Auswandern nach Schweden
  Schweden Erfahrungen
 
 
Erste Erfahrungen in Schweden
 
Auf dieser Seite haben wir mal alles aufgeschrieben was uns in unserem ersten Urlaub in Schweden so alles aufgefallen ist, was wir erlebt haben, was wir so an ersten Erfahrungen gesammelt und alles unternommen haben.
Also, wir waren im Mai 2007 für zwei Wochen in Hultsfred (Schweden) in Urlaub und hatten uns vorher schon im Internet ausführlich informiert und auch schon Kontakt zu Deutschen die schon länger in Schweden leben aufgenommen. Weil wir selbst noch nie in Schweden waren und wir uns nur auf Erzählungen von Haralds Schwester, Bekannten, Büchern, Internet und Filme verlassen mussten und auch schon einige Horrormärchen (wie wir jetzt wissen) von einigen Leuten und in Schwedenforen zu hören bekamen, waren wir natürlich sehr gespannt auf Schweden.
Es ging am 12.05.07 los und wir fuhren erst noch bei Haralds Eltern in Niedersachsen vorbei und haben dort einen Tag Rast gemacht, bevor wir weiter nach Schweden fahren wollten.
Am 13.05.07 ging es von dort aus auf die Reise nach Schweden. Wir sind dann erst mal nach Puttgarden auf die Insel Fehmarn gefahren und von da aus dann mit der Fähre nach Rødbyhavn in Dänemark.

 
Warten im Fährhafen Puttgarden       Puttgarden
      
Die Fährüberfahrt Puttgarden - Rødby war ruhig und ohne besondere Zwischenfälle. In Dänemark angekommen ging es über die Inseln Lolland, Falster und Sjælland in Richtung Öresundbrücke. Die Öresundquerung mit dem Tunnel (ca. 3,5 km) und der Brücke ca. 7,9 km Gesamtlänge ca. 11 km lang, ist ein imposantes Bauwerk . . .
 
Öresundbrücke
  
Öresundbrücke 
  
. . . und ist auf jeden Fall immer lohnenswert es sich anzuschauen. Als wir in Schweden angekommen sind haben wir gemerkt was wir schon sehr oft von fast allen „Schwedenurlaubern“ gehört hatten und in Dänemark schon vermutet haben, wenn man von der Fähre auf skandinavischem Boden ankommt ist der Stress und die Hektik von Deutschland Vergangenheit.
Auf Schwedens Strassen Auto fahren ist eine Wohltat, keine Hektik, kein Stress, der Verkehr gleitet vor sich hin ohne links Blockierer, Drängler, und Ampeln. Wir haben auf den 537 km von Rødbyhavn bis Hultsfred nur „eine!“ Ampel in Växjö gesehen. Vor allem ist uns aufgefallen dass es in Schweden sehr, sehr sauber ist und man findet an den Autobahnen und Landstrassen nicht wie in Deutschland an Autobahnausfahrten zentnerweise Müll. Ganz im Gegenteil es ist alles sehr sauber.
Das zeigt einmal mehr das hohe Umweltbewusstsein der Schweden. Der erste Teil unserer Fahrt in Schweden über die E20 und E4 durch Skåne bis in die Gegend um Ljundby war eigentlich nicht so interessant, weil da fast nur landwirtschaftliche Flächen mit sehr vielen Feldern, Wiesen und Kühen zu sehen sind, also nichts anderes wie wir es von Nierdersachsen oder Dänenmark kennen. Richtig schön und interessant wird Schweden unserer Meinung nach erst wenn man nach Småland kommt.

     
Grenze Småland 
An dieser Steinmauer mit Småland drauf fängt Schweden an schön zu werden.
     
  Natur Småland
   So sehen Straßen in Småland aus.                             
      
Kurz hinter Ljungby hatten wir dass große Glück gleich bei unserem ersten Schwedenurlaub unseren ersten Elch in freier Wildbahn zu sehen. Eine Elchkuh die an der Strasse entlang lief. Die Natur in Småland mit den natürlichen, teils unberührten Wäldern, Seen und kleinen hübschen Dörfern ist einfach unbeschreiblich schön, viel schöner als wir es uns je hätten träumen lassen. Als wir in Hultsfred, das heißt genau genommen in Älgshult bei dem Ferienhaus ankamen waren wir überrascht. Wir mussten von der Landstrasse ca. 1 km Schotterpiste bis Älgshult fahren wobei wir zu unserer Überraschung festgestellen mussten dass sich die Schotterpisten in Schweden meist besser fahren lassen wie manche Hauptstraße in Deutschland. Überhaupt ist das Schwedische Straßennetz in sehr gutem Zustand. Die nächste Überraschung war Älgshult, es war ein richtig kleines Bullerbü (Bullerbyn) Dörfchen mit 5 Häusern und einigen Scheunen ganz verträumt direkt am See und man wartete nur darauf das Lisa, Bosse, Lasse, Inga, Britta, Ole und die kleine Kerstin aus der Kinderserie von Astrid Lindgren  "Wir Kinder aus Bullerbü" um die Ecke kommen.
  
Älgshult
 
Älgshult
 
Endlich in Älgshult angekommen begann der Urlaub so richtig und es machte sich sofort das . . .
    
   Elch                      . . .  „Nordlandfieber“ bei uns breit.

Es war eine herrliche Ruhe und wunderschöne ursprüngliche Landschaft die uns verzauberte. Auch unsere drei Hunde fanden es da so richtig gut, viel laufen und schnüffeln und andere Tiere guggen. In den ersten Tagen kamen dann nach und nach die Vermieter von dem Ferienhaus und die Bekannten von uns aus dem Internet zu Besuch vorbei die alle sehr nett waren und es wurde erst mal geklönt. Prompt sahen wir am zweiten Tag als unsere Bekannten nachmittags zum Kaffee bei uns waren unseren zweiten Elch in „freier Wildbahn“, wieder eine Elchkuh . . .
      
Elchkuh 
. . . die in aller Ruhe unten am See im Schilf fraß. Leider hatten wir keine Chance die Elche zu fotografieren da wir an der Land- strasse nicht anhalten konnten und am See die Elchkuh für unsere Kamera zu weit weg war.
Wir haben dann im Urlaub noch eine Menge Infos für unsere Auswanderung gesammelt und uns Häuser die zum Verkauf standen teils auch mit unseren Bekannten zusammen angeschaut aber leider war kein Haus dabei was uns richtig gefallen hat aber „noch war nicht aller Tage Abend, wir suchten weiter“.
Wir haben auch viele Ausflüge nach Vimmerby und Västervik, wobei Vimmerby und . . .

 
Västervik            Västervik
     
. . .  Västervik sehr schön sind aber Västervik mit über 30.000 Einwohnern und in der Hauptsaison noch mal so vielen Touristen schon wieder zu hektisch war. Man muss sagen dass die Schweden bei allem was sie tun die Ruhe weg haben, ob es Auto fahren, einkaufen, Wiese mähen, essen oder arbeiten ist man sieht nirgends Hektik, sondern Ruhe und Gelassen- heit.
 
So, nun aber mal zu den „Horrormärchen“ die man immer so hört und die uns auch von allen möglichen Leuten erzählt  wurden.
 
Erstens:                           
In Schweden ist es immer kalt!

Falsch:



Wir hatten im Urlaub die gleichen Temperaturen wie in Deutschland und sogar noch mehr Sonne. Außerdem werden in Südschweden im Sommer auch öfter Temeraturen über +30° gemessen.

 
 
Zweitens: 
In Schweden ist es lange dunkel!
 
 
Falsch:



In Schweden, jedenfalls im Süden geht die Sonne annähernd genau so früh auf und so spät unter wie in Norddeutschland. Im Gegenteil, im Sommer, der schönsten Jahreszeit geht die Sonne hier fast überhaupt nicht unter.
 
 
Drittens: In Schweden ist alles sehr teuer!

Falsch:






In Schweden lagen die meisten Lebensmittelpreise nach der
Mehrwert-steuererhöhung in Deutschland teils deutlich unter denen von Deutsch- land und die Preise für Benzin waren 2007 auch deutlich günstiger. Wir haben im Schnitt umgerechnet 1,24 -1,26 € je nach Kurs für den Liter Super bezahlt, wo die Preise in Deutschland bei 1,53 € lagen.
(... gesehen auf der Rückfahrt auf Fehmarn 2007)
  
Aktuelle Benzinpreise
    
 
Benzinpreise im EU Ländervergleich !  
 
 
Die Immobilienpreise in Schweden sind mit denen in Deutschland auch nicht zu vergleichen, in Schweden bekommt man für 30.000 - 50.000 € ein Einfamilienhaus mit einem 1000 - 2000 qm oder gar noch größeren Grundstück. (Wobei der Standard nicht ganz so hoch ist wie in Deutschland.) Die Grundstückspreise liegen in Schweden je nach Gegend um die 2,00 - 4,00 € je m² ausgenommen Großstädte wie Stockholm, Malmö usw. wo es doch viel teurer ist. Außerdem kommt hinzu das Unterhaltkosten, Versicherungen und Steuern für Häuser in Schweden bei weitem nicht so viel kosten wie in Deutschland und die Strompreise z.B. mit ca. 10-12  Cent je Kilowattstunde sehr deutlich unter den Deutschen mit ca. 19-24 Cent liegen.
                                                       Quelle: Bund der Energieverbraucher
 
   
Viertens:      
In Schweden gibt es überall sehr, sehr viele Mücken!

 
Falsch:

Wir hatten ein Ferienhaus direkt an einem See mit viel Schilf und es gab nicht mehr Mücken als an jedem anderen Deutschen See.
 
 
Fünftens: Alkohol ist in Schweden sehr teuer!
 
 
Falsch:



(nur bedingt) Normales Bier ist auch in Schweden nur unwesendlich teurer als in Deutschland. Schnaps und hochprozentiges allerdings ist in der Tat viel teurer als in Deutschland und nur in speziellen Läden (Systembolaget) zu bekommen.
 
 
Sechstens:   
In Schweden sind die Sozialabgaben und Steuern sehr hoch!
 
 
Falsch:






Die höchste Gesamte Abgabenbelastung der Einkommen ist in Deutschland nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 % mit bis zu 60 % doch um einiges höher als in Schweden mit mittlerweile nur noch ca. 55 % Spitzensteuersatz. In Schweden sind übrigens die Sozial-abgaben wie Kranken-, Renten-, und Arbeitslosengrundversicherung in den Steuern enthalten, was in Deutschland bei der ganzen Einkommen-steuer noch oben drauf kommt. Ein normaler Arbeitnehmer bezahlt in Schweden bis ca. 38.000 Euro Brutto nur die kommunale Einkommenssteuer von 30 - 34 % je nach Kommune, worin alle Sozialabgaben enthalten sind.
 
Hier gibt es noch mehr  „Fakten und Tatsachen“  über Schweden.
 
Das sind die Erfahrungen die wir in unserem ersten Schwedenurlaub gemacht haben, es mag sein dass es gebietsweise Unterschiede gibt und wir denken dass diese Erfahrungen nicht auf ganz Schweden zutreffen  und jemand anderes auch andere Erfahrungen macht, es hat aber gezeigt dass die Vorurteile über Schweden meistens nicht stimmen und man kann sie nicht überall pauschal anwenden. Alles in allem war der Urlaub sehr, sehr schön, wir haben Schweden als ein sehr ruhiges, schönes, natürliches und sauberes Land kennen gelernt und die Schweden als sehr freundlich und zuvorkommend. Wir haben einige sehr nette Leute kennen gelernt, hatten ein schönes Ferienhaus gemietet, . . .
  
„Unser Ferienhaus“        Älgshult
  
. . . haben uns vieles angeschaut, noch viele Infos gesammelt, hatten die 14 Tage ganz tolles Wetter  ein Bild ein Bild ein Bild  und haben uns mal so richtig erholt, kurzum einer der schönsten Urlaube die wir je gemcht haben.  
 
Was wir noch in Schweden so alles erlebt haben und was wir für Erfahrungen bei unserer Auswanderung gemacht haben kannst Du unter „Die erste Zeit“ nachlesen.
 
  Die Bilder vom ersten Urlaub in Schweden findest Du ein Bild
 
ein Bild                                                                     ein Bild
 
 
   
 
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