Auswandern nach Schweden
+ + + INFO + + + Links unter der Navigation findest Du eine Google Suchfunktion um unsere Homepage besser nach Suchbegriffen die Dich interessieren durchsuchen zu können. + + + INFO + + + Schweden hat im Sommer 2017 auch endlich die EU Richtlinie 2014/92/EU vom 23.07.2014 zum „Jedermannkonto“ umgesetzt aber trotzdem machen die Banken immer noch Probleme beim eröffnen eines Kontos und verlangen die schwedische Personennummer und ID- Kort. + + + INFO + + + Die letzten 2 bis 3 Jahre gab es ebenso viele Änderungen der schwedischen Einwanderungsformalitäten, mehr dazu unter: Die Formalitäten! + + + INFO + + + Um Dir das schöne Land Schweden näher zu bringen und einen tollen Urlaub im schönen Ostsmåland zu verbringen kann man unser beliebtes Ferienhaus mieten. Du kannst es Dir unter: http://www.ferienhaus-smaland.se ausführlich anschauen. + + + INFO + + +

   
  Auswandern nach Schweden
  Test 5
 
 
Hier geht es nun wie versprochen weiter, und wir erzählen Dir nun, wie es uns hier ab dem dritten Jahr in unserer neuen Wahlheimat ergangen ist.
 
 
Im Februar 2013 waren es fünf Jahre, die wir in Schweden leben. Eins vorweg, wir leben immer noch gerne hier. Normal sollte es ja schon im Februar 2013 einen Fünf- Jahresbericht von uns geben. Da es aber mit unserer schwedischen Staatsbürgerschaft länger dauert als gedacht, und wir das Thema gerne mit in den Bericht nehmen wollten, wurde aus dem geplanten Fünf- ein Sechs- Jahresbericht. 
 
Nun schauen wir uns das Jahr 2011 an.                  Rosenfors den 20.02.2012
 
Das Jahr fing ruhig an, weil wegen der Schneemassen nicht viel zu machen war. Wir mussten einmal eine ca. 60 cm dicke Schneeschicht von unserem Wintergarten ziehen weil es langsam zu viel wurde.
Unsere Ferienhausrenovierung ging im Winter innen weiter. Wir haben erst die Rigipsplatten gespachtelt und geschliffen, danach haben wir noch die Futter um die Fenster und Zimmertüren zurechtgeschnitten und montiert.
 
Im März sind wieder Bekannte, die schon ein Haus hier besaßen, was wir auch betreut haben, in die Nachbarschaft gezogen. Wir haben ihnen bei den Formalitäten geholfen.
Der Winter war diesmal wunderschön. Es sind insgesammt über 150 cm Schnee gefallen. Deshalb dauerte er dieses mal bis Anfang April. Der letzte Schnee ist am 06.04 verschwunden. Nun ging es weiter mit der Renovierung, in dem wir den neuen Fußboden geholt verlegt haben. Normal hatten wir uns vorgenommen, das Ferienhaus bis Ostern fertig zu stellen. Aber durch einige unvorhergesehenen Arbeiten und zeitweise Pausen die Harald wegen seinem Rücken einlegen musste ging es nicht so schnell wie gedacht. Aber es hat uns ja keiner getrieben.
Im Mai hat Haralds Schwester für zwei Wochen ihren Urlaub bei uns ver- bracht und ist von uns aus mit dem Zug
für ein paar Tage nach Stockholm gefahren, was Ihr sehr gut gefallen hat.
Im Juli sind dann Haralds Eltern für vier Wochen zu Besuch gekommen, und wir haben mit Ihnen wieder eine schöne Zeit verbraucht.
Zwischenzeitlich haben wir weiter am Ferienhaus gearbeitet, bis Harald im August durch einen kleinen Sprung von der Eingangsterrasse einen Stich im Rücken verspürte und starke Schmerzen bekam. Diese waren so stark, dass Er kaum laufen konnte. Bei einem Arzttermin stellte sich dann heraus, was wir schon vermuteten. Er hatte sich einen Bandscheibenvorfall zugezogen. Daraufhin bekam Er Krankengymnastik verordnet die sich dann über drei Monate hinzog. Anfangs wurde es nicht besser, und wir hatten schon Bedenken, dass Er vielleicht operiert werden müsste. Aber nach einigen Wochen wurde es langsam besser.
Im Oktober - November lag noch kein Schnee, und es gab noch ein paar schöne Tage wo Harald wieder mit ein paar leichten Arbeiten, wie z.B. die Verzierungen am Eingang aufgearbeitet und wieder montieren, begonnen hat.
Der Winter „eierte noch was rum“, und wir erlebten die erste grüne Weih- nacht und das in Schweden. 
So ging das Jahr 2011 zu Ende, und wir haben mit Freunden wieder schön Weihnachten und Sylvester gefeiert.
 
Nun betrachten wir das Jahr 2012.                                 Rosenfors 22.01.2013
 
Gegen Ende Januar wurde es endlich winterlich und mit bis zu -28° noch richtig kalt. Aber so spät wie der Winter begann, so früh ging er auch wieder zu Ende. Es gab zwar am 07.04 noch einmal pünktlich zu Ostern 10 cm Schnee, die aber auch schnell wieder tauten.
Weil im Mai die ersten Feriengäste gebucht hatten, haben wir weiter mit Hochdruck an unserem Ferienhaus renoviert. Innen fertig tapeziert, an- gestrichen, die Küche montiert, alles möbliert und dekoriert. Ende März wurde es dann endlich fertig. 
Auch in diesem Jahr hatten wir leider auch wieder einige nicht so schöne Ereignisse und Begegnungen mit nicht so angenehmen Zeitgenossen.
 
Wir hatten unser Ferienhaus noch nicht ganz fertig, die Homepage war gerade online, der erste Feriengast war noch nicht hier, aber siehe da, hatte uns schon jemand versucht auf dem Skatteverket (Finanzamt) anzu- schwärzen. Wir bekamen eine Karte von dort mit der Mitteilung, dass wir uns dort bitte melden sollten, was wir daraufhin auch taten. Die Mit- arbeiterin fragte ausgiebig nach unserem Ferienhaus, der Homepage, und warum wir das Ferienhaus noch nicht bei der Steuerdeklaration angegeben hätten. Daraufhin erklärten wir, dass unser Ferienhaus erst im Mai 2012 das erste mal vermietet würde und es deswegen noch nicht in der letztjährigen Deklaration angegeben sein könnte, worauf sie antwortete, dass das ja dann in Ordnung wäre.
Zu diesem Thema gibt es später noch einiges mehr zu erzählen!
 
Am 11.04  ist unser ältester Yorkshire- Terrier  Gismo im  alter  von 14 Jahren und  5  Monaten  nach  längerer  Herz-
krankheit   gestorben.  Er  war  uns  all
die Jahre ein  treuer Begleiter  der uns
  nun sehr fehlte.                              

 
 
Im Mai reiste unser erster Feriengast an, und es hat Ihm so gut bei uns gefallen, dass er nächstes Jahr gleich wiederkommen wollte.
Im Juli gab es ein Unwetter mit über 100 l Regen/m², was zu Folge hatte, das es an den Flüssen Silverån und Emån teils ordentliches Hochwasser gab. Aber außer ein paar lokalen Überschwemmungen in Nachbardörfern gab es kaum Probleme, da die Flüsse hier reichlich Platz haben, sich in den Wiesen und Wäldern auszubreiten. Einzig die Mücken, die nach dem Hochwasser mehr wurden, waren nicht so schön. Aber was will man machen, ist halt Natur.
Nach einigen Gästen im Mai und Juni war unser Ferienhaus von Anfang Juli bis Ende August durchgehend belegt.
 
Am 01 08  ist ganz  plötzlich und unerwartet unser jüngster Yorkie „Gideon“  nach   einer  normalen Zahn OP durch  einen Fehler der Tierärztin verstorben.
Die komplette Geschichte kannst
Du   auf   unserer   „Hundeseite“ lesen.
Sein Tod  hat uns sehr  getroffen
weil er so unnötig war!
 
Im August waren auch Haralds Eltern mit Hund wieder für einige Wochen zu Besuch - sehr zur Freude von Floyd - der ja ganz allein war. Wir haben wieder eine schöne Zeit mit ihnen verlebt.
 
Dadurch dass sich leider auch in Schweden die Finanzkrise immer mehr ausweitete, viele Firmen Mitarbeiter entlassen wurden oder ganz ge- schlossen haben, war die Molkerei, auf der Yvonne arbeitete, leider auch davon betroffen, und es wurden mehrere Leute entlassen. So war die dritte nicht so schöne Nachricht, die wir 2012 bekamen, dass sie ihre Arbeit verlor. Da blieb Yvonne nichts anderes übrig, als sich eine neue Arbeit zu suchen, was durch die gestiegenen Arbeitslosenzahlen nicht so einfach war. Hier auf dem Land gibt es ja wenig Arbeitsplätze. Später dazu noch mehr.
 
Als die Eltern mit ihrem Hund wieder abgereist, war unser Floyd ganz allein und sehr traurig. Man merkte es ihm richtig an. Wir mussten sehen, das wir für ihn wieder einen Kameraden bekamen. Wir haben dann bei Blocket einen schönen Mischling gefunden, sind zu der Züchterin gefahren, haben uns den Kleinen angeschaut und gekauft.
 
Am  26.10  ist Triton, ein Mischling aus Lhasa  Apso, Phalene, Bichon Havanais  und  Toypudel  bei   uns eingezogen und unser Floyd hatte
wieder seinen Kumpel.                  




Die beiden - ein Herz und eine Seele!      
 
Im November waren die letzten Feriengäste hier, und wir haben die Saison für 2012 beendet. Für die erste Saison war unser Ferienhaus besser belegt, als wir es uns je erträumt hatten. Die Feriengäste waren, was uns natürlich sehr freut, sehr zufrieden und einige wollen sogar nächstes Jahr wieder-kommen was uns um so mehr freut.
Auch dieses Jahr haben wir wieder einigen Leuten bei uns in der Kommune beim Hauskauf und Einwandern geholfen. Aber dieses mal haben wir etwas erlebt, was man eigentlich nicht verstehen kann.
Wir wollten normal nichts darüber schreiben, weil das nicht unsere Art ist, machen es aber nun doch um es als Beispiel zu nehmen und zu zeigen, wie man eine Auswanderung nicht angehen sollte.
Ein Ehepaar zog ein halbes Jahr, nachdem er uns besucht hatte, sich ausgiebig informiert und sich die Gegend angesehen hatte, ins Nachbardorf. Sie hatten Ihr Haus in Deutschland verkauft und haben sich hier ein Haus erworben, wo Sie schon mal viel zu viel für bezahlt haben. Er konnte, wie Er sagte, vom LKW, Bagger, Schwimmbagger bis zum Stapler alles fahren was Räder hätte.
Sie hatten, so wie Sie sagten, vom Hausverkauf in Deutschland wohl genug Geld übrig, um hier ohne arbeiten zu müssen, drei Jahre leben zu können. Das erste Jahr wollten Sie nur die Sprache lernen und sich dann später um Arbeit bemühen. Also scheinbar gut geplant und beste Voraussetzungen zum Auswandern.
Wir hatten Ihnen dann bei der Personennummer, den üblichen Formalitäten geholfen, ihnen gesagt und gezeigt, wo man z.B. Sprachkurs usw. machen kann, und was man hier wo tun kann.
Später stellte sich aber heraus, dass er zwar die ganzen Fahrzeuge wohl fahren konnte, er aber keinen einzigen Führerschein für diese Fahrzeuge hatte - und das in Schweden, wo man schon fast für eine Schubkarre einen braucht.
Sie sind dann hier in den SFI Sprachkurs gegangen. Aber kurze Zeit später kamen schon Kommentare wie, da sind ja nur „Ausländer“ drin und da lernt man ja nichts. So wie es aussah, hatte er scheinbar gemerkt, dass er große Probleme mit der Sprache hatte und nicht damit zu Recht kam.
Dann hat er den nächsten Fehler gemacht und ist kurze Zeit später ohne einigermaßen schwedisch oder englisch zu können, mit einem englischen CV hier rumgefahren und hat sich bei Firmen beworben, was natürlich erfolglos war.
Wir haben ihm dann noch eine Firma genannt, wo wir wussten, dass dort Mitarbeiter gesucht wurden. Er hat dann auch dort, zwar erst als Aushilfe, aber immerhin, anfangen können. Nachdem er eine Woche gearbeitet hat, sollte Er für ein paar Tage zu Hause bleiben und sollte die Woche drauf wieder arbeiten kommen wozu Er dann meinte so ein „Gekasper“ wolle er nicht und schmiss alles hin. Zwei Monate später hat die Firma zwei Leute, die auch als Aushilfen dort gearbeitet hatten, fest eingestellt.
Andere Leute wären froh gewesen, sie hätten so eine Chance bekommen.
Er hat sich dann beschwert, dass Schweden ihn angeblich nicht will. Aber wer solche groben Fehler macht, braucht sich nicht zu wundern, wenn es nicht klappt. Seine Frau hat sich dann auch öfter beschwert, dass man hier auf dem Land nicht shoppen gehen kann, es keine Weihnachtsmärkte und Karneval wie in Deutschland gibt. Das alles, nachdem er sich bei uns schon vor der Auswanderung ausgibig informiert und sich die Gegend angeschaut hatte.
Aber wenn man sie dann hörte, war ja mal wieder alles Schweden in Schuld. Dann wurden auf einmal gesundheitliche Gründe vorgeschoben, und sie sind dann nach 10 Monaten mit den Worten: „Schweden wird uns nie wieder sehen“ zurück nach Deutschland gezogen.
Dass Traurige an der Geschichte ist die Falschheit mancher Menschen. Anfangs wurde uns große Feundschaft vorgespielt, und es wurde oft mehr- mals am Tag angerufen, wenn Sie bei Formalitäten usw. Hilfe brauchten. Als Sie dann die Personennummer hatten, die Autos umgemeldet und alle anderen Formalitäten erledigt waren, hieß es auf einmal „wir telefonieren nicht gern“, und man hörte kaum noch was von ihnen. So lernt man halt nie aus, und wir haken das unter dem Kapitel Erfahrungen ab. Gott sei Dank gibt es auch Menschen, die nicht so sind.
 
Anfang November waren die letzten Feriengäste hier.
Auch dieses Jahr hatten wir wieder viele nette Gäste, und es hat uns viel Spass gemacht, ihnen den Urlaub so schön wie möglich zu gestalten.
Ende November begann der Winter. Es fing an zu schneien, und es lagen innerhalb von ein paar Tagen 50 - 60 cm Schnee, die dann auch liegen blieben.
Nun ist das Jahr vorbei, wir haben wieder einiges geschafft und haben es in Ruhe ausklingen lassen. Weihnachten und Sylvester haben wir wieder wie jedes Jahr schön mit Freunden gefeiert.
 
Nun schauen wir uns das Jahr 2013 an.
                Rosenfors 01.01.2014

 
Das Jahr begann - wie das alte aufgehört hatte - mit viel Schnee. Der Winter war einfach traumhaft und lang. Selbst am 21.03.2013 bekamen wir noch mal ca. 35 cm Neuschnee. Mitte April war der Winter dann endlich vorbei. Nachdem die ersten Feriengäste schon im Februar anreisten, hatten wir noch Zeit, den Garten vom Winterschmutz zu befreien und alles herzurichten, bevor die nächsten Feriengäste Ende April kamen. Leider hat es durch den langen Winter mit dem geplanten Bau des Gartenteichs nicht mehr hingehauen.
Im Februar, pünktlich zu unserem 5 jährigen Jubiläum, haben wir die schwedische Staatsbürgerschaft beantragt. Leider gab es durch den großen Andrang auf dem Migrationsverkert (Einwanderungsamt) Wartezeiten von 10 Monaten und mehr. Wir haben die Anträge ordnungsgemäß ausgefüllt, alle benötigten Papiere beigefügt und abgeschickt, nun hieß es warten, Fortsetzung folgt.
Leider gab es auch dieses, wie jedes Jahr, wieder Dinge, die nicht so erfreulich waren. Weil man heutzutage an sozialen Netzwerken nicht vorbei kommt sind wir auch bei Facebook, Twitter, einigen Schweden- und Auswandererforen usw. zu finden. Im Februar wurden wir von Bekannten aus Facebook angeschrieben, dass ein „Deutscher“, der in Järnforsen in der Nähe selbst ein Ferienhaus besitzt, unser Ferienhaus hinter unserem Rücken bei Facebook schlecht machte und behauptete, es wäre schei.... und viel zu teuer, obwohl wir mit diesem Menschen noch nie was zu tun hatten und er unser Ferienhaus überhaupt nicht gesehen hat, geschweige denn, drin gewesen ist. Wir haben das zur Kenntnis genommen. Das war erst mal Teil 2 mit dem Thema. Aber später gibt es dazu noch einiges mehr zu sagen.
Nun noch einmal zu Yvonnes Arbeit. Sie hat im April bei der Oskarshamn Kommune in der Altenpflege angefangen und arbeitet in einem Altenheim in Kristdala, 30 km entfernt. Anfangs, nachdem, was man von Deutschland so kennt und hört, wo ein Pfleger teilweise für über 25 Patienten zuständig ist, war sie sich nicht ganz sicher ob es was für sie wäre. Nach kurzer Zeit stellte Sie fest, dass es Ihr großen Spass macht mit älteren Menschen zu arbeiten. Das arbeiten dort ist sehr angenehm, weil es tagsüber 4 Pflege-kräfte für 11 Patienten gibt und Sie Zeit hat, sich mit den Menschen intensiv zu beschäftigen, sie in Ruhe zu füttern, oder mit ihnen spazieren zu gehen oder Spiele zu machen.
Im Mai hatten wir Haralds Schwester für zwei Wochen zu Besuch, die wieder Ihren Urlaub bei uns verbrachte. Kurze Zeit später, im Juni hatten wir wieder das Haus voll, denn Haralds Tochter mit Mann und Kindern verbrachte ihren Urlaub bei uns. Es war schön, mal wieder einen Teil der Familie zu Besuch zu haben und zu sehen, wie sich die Enkel entwickeln. Im Juli wollten ja auch die Eltern noch kommen. Aber leider ging das aus gesundheitlichen Gründen nicht.
Im Juni begann dann Teil 3 des Themas, denn wieder mal hatte jemand versucht, uns anzuschwärzen und Schwierigkeiten zu machen.
 

 
Original Artikel 
In der Oskarshamn Tidning stand
ein  Artikel  über  eine  „Touristik-
firma“ in der Hultsfred Kommune, die  ein  Ferienhaus betreibt  und
im  Dezember  2012  wegen  an- geblichem   Steuerbetrug   ange- zeigt  wurde.                                
In   dem   Artikel  wur
den   weder Namen noch Orte genannt, trotz- dem hat  irgendeiner den Artikel - scheinbar,  um   uns  zu  Schaden mit  dem   Ortsnamen   Rosenfors und   einigen   anderen  Angaben
wie,  dass   das   Ferienhaus   auf
dem Grundstück  des  Betreibers
liegt und  der eine  Hompage be- treibt usw.,verfälscht und hat ihn  in einigen Schwedenforen, wo wir auch vertreten
sind gepostet.      
 
Da wir die einzigsten sind, die in Rosenfors ein Ferienhaus mit eigener Homepage bereiben, war ja klar, wer damit gemeint sein sollte.
Kurze Zeit später wurde uns von Bekannten aus dem Nachbardorf erzählt, dass genau dieser Mensch aus Järnforsen, der schon unser Ferienhaus bei Facebook schlecht gemacht hatte, hier in der Gegend verbreitete dass man uns wegen wegen Steuerbetruges angezeigt hätte. Ein Schelm, wer dabei böses denkt! 
Uns hat das aber nicht weiter interessiert, weil wir uns nichts haben zu Schulden kommen lassen und bis heute nichts von einer Anzeige gehört haben. Außerdem wissen wir, dass genau dieser Mensch sich
mit seiner Prahlerei und dem Herziehen über andere hier in der Gegend sowieso schon unmöglich und lächerlich gemacht hat und kaum noch einer was mit ihm zu tun haben will. Wir haben uns ja schließlich auch nicht umsonst schon vorher bei einem Steuerberater und dem Skatteverket erkundigt, welche Einnahmen wir wie und wo angeben müssen. Unsere Steuerer- klärung für 2012 wurde ja auch beim Skatteverket anstandslos anerkannt und abgeschlossen. Ganz im Gegenteil, dass der Artikel in die Foren gestellt wurde, war, so wie uns einige Leute geschrieben haben, eine sehr gute Werbung!
 
Durch Gespräche mit anderen Ferienhausbesitzern haben wir erfahren, dass es wohl einige „unangenehme, deutsche Mitmenschen“ hier gibt, die versuchen, neu auf den Markt kommenden Ferienhausbesitzern Schwierig-keiten zu machen oder versuchen, ihnen sogar mit Anschlägen zu drohen. Es ist schon schade, das einige Deutsche anstatt zusammen zu halten, nichts anderes zu tun haben, wie ihre „deutschen Tugenden“ mit nach Schweden zu nehmen und dort versuchen, anderen das Leben schwer zu machen und dem Ruf der Deutschen zu schaden. Wir fragen uns, was das für Menschen sind, die von Neid und Missgunst so zerfressen sind, dass Sie ihre Energie mit solchen Aktionen verschwenden, anstatt selbst was auf die Beine zu stellen, um im Leben vorwärts zu kommen? Wir sind gespannt, ob es demnächst noch einen Teil vier gibt.
Wie sagte Haralds Oma früher schon immer: „Neid ist die höchste Form der Anerkennung.“
 
Auch in diesem Jahr sind wir wieder unzählige male von Auswanderwilligen aus Deutschland und neuerdings auch aus Österreich und der Schweiz angeschrieben worden. Mittlerweile ist es aber so viel geworden, dass es uns manchmal, wenn wir so schon genug zu tun haben, schwer fällt alle E-Mails schnell zu beantworten. Wir versuchen aber auch in Zukunft unser Bestes um alle Mails zu beantworten.
Anfang November, wo die letzten Feriengäste weg waren, haben wir mit dem Bau unseres Gartenteiches begonnen. Weil der Gartenteich ja winterfest und damit in Schweden mindestens 2 m tief sein sollte, haben wir eine Firma aus Hultsfred damit beauftagt.

 
 
Am 07.11., einem trüben Novembertag, kamen zwei Mann mit einem großen Radlader und einem Dumper. Das eigentliche ausschachten ging, weil es keine Felsen gab, ziemlich schnell und war in knapp 4 Stunden erledigt. Nun kann sich alles bis im Frühjahr setzen und dann wird er hoffentlich, bevor die ersten Feringäste kommen, fertiggestellt sein.
 
Nun wieder zu unserer Staatsbürgerschaft. Im Oktober mussten wir für Harald noch ein paar Papiere nachreichen. Er als Rentner musste noch seine Lebenshaltungkosten belegen und von der Hultsfred Kommune eine Bescheinigung nachreichen, die bestätigt, dass er in den letzten 5 Jahren keine Sozialhilfe oder andere Leistungen in Anspruch genommen hat. Bei Yvonne war alles in Ordnung. Nach dem wir die Unterlagen nachgereicht hatten, bekamen wir im November endlich unsere Urkunden, dass wir schwedische Staatsbürger sind.
JUHU WIR SIND SCHWEDEN!   
 
Eine Woche später haben wir unsere Nationelle ID- Kort und die schwed-ischen Reisepässe bei der Polizei beantragt, die wir eine weitere Woche später abholen konnten.
 

Unser „Floyd“ ist noch recht fit, aber auch immerhin schon 14 Jahre alt, hat lieber seine Ruhe und möchte nicht mehr so viel spielen und raufen. Deswegen haben wir Anfang Dezember für Triton noch einen Kameraden gekauft. Er heißt „Aragorn“, ist von den gleichen Elterntieren wie Triton und zieht im Januar 2014 bei uns ein.
 
Der Winter 2013 - 2014, der laut Meterologen der härteste seit 100 Jahren werden sollte, fiel dann wegen „is nicht“ aus.

 

 
Wir hatten grüne Weihnachten und Sylvester und bis Januar keinen nenneswerten Schneefall. Selbst die Feriengäste, die wir über Weihnachten - Sylvester hatten, haben sich gewundert und waren entäuscht.
Wir haben dann Weihnachten wieder mit Freunden und Sylvester - weil unsere Freunde keinen Urlaub bekamen - schön ruhig und allein verbracht.

 
Nun noch ein kleiner Blick ins Jahr 2014               Rosenfors 06.03.2014
 
Anfang Januar hatten wir immer noch keinen Schnee, und es war für diese Jahreszeit viel zu warm.
 
Am 05.01 haben wir Aragon abgeholt und  Er  versteht  sich  ganz  toll   mit
Floyd und Triton.                             
 
 

 
 
 
     Hier war er 8 Wochen und
     wog 2.480 g.
 
Weil Yvonne als Vertretung im Altenheim in Kristdala nur 1-2 Einsätze die Woche hat, hatte Sie sich noch auf der Hultsfred Kommune für die Altenpflege beworben, wo Sie dann auch im Januar anfangen konnte. Dort verdient Sie noch mehr und hat nur noch maximal 5 km zu fahren. Sie kann sich als Vertretung in der Altepflege die Arbeitszeiten selbst einteilen und sich für die Tage, die Sie arbeiten möchte, per Internet freischalten was uns wegen dem Ferienhaus sehr entgegenkommt. Wenn alles klappt, wird Sie Ende des Jahres noch eine Ausbildung in der Altenpflege machen.
Nun hoffen wir mal, dass der Winter nicht allzu lange dauert, so dass wir den Gartenteich noch rechtzeitig fertig bekommen, bevor die ersten Ferien- gäste Ende März kommen.
So weit war es das bis hier her. Nun hoffen wir, dass es wieder ein gutes Jahr wird.
 

Fazit:

 
Auch die Jahre 2011 - 2013 waren schöne und interessante Jahre, in denen wir wieder viele nette, und auch weniger nette Leute kennengelernt haben. Einigen haben wir wieder helfen können, hier Häuser und Ferienhäuser zu kaufen oder ganz einzuwandern. Da Schweden die Einwanderungsbe- stimmungen in den letzten Jahren verschärft hat (siehe Formalitäten), ist es nicht mehr so einfach, hier einzuwandern. Zusätzlich durch den schlechten Wechselkurs der letzten Jahre sind die Hauskäufe von Deutschen hier erheblich zurückgegangen. Wir haben auch einige gesehen, die meistens durch eigene Fehler gescheitert sind und wieder nach Deutschland zurückgehen mussten. Schade ist nur, dass die meisten Leute dann nicht ehrlich sind, nicht die Wahrheit sagen, sondern „fadenscheinige“ Gründe wie, aus „gesundheitlichen“ Gründen o.ä. vorschieben und dann später in Deutschland sitzen, Schweden für Ihr scheitern verantwortlich machen und nur auf Schweden schimpfen und alles schlecht reden.
 
In den vielen Zuschriften, die wir jeden Monat bekommen, beschweren sich die Leute oft über die Zustände in ihren Ländern. Es ist nicht schön zu lesen, wie sich die Zustände in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz scheinbar rapide verschlechtern. Sieht man dann noch, wie schnell die Politiker in Deutschland nach der Wahl 2013 ihre Wahl- versprechen über Bord werfen und sich wieder von den Lobbyisten der Wirtschaft führen lassen, kann man verstehen, dass so viele gehen wollen. Andauernd liest und hört man neue Armutsberichte, wonach Millionen Kinder, Arbeitnehmer und Rentner in Armut leben müssen. Selbst von denen, die noch Arbeit haben, hört man immer öfter, dass sie für Hungerlöhne arbeiten und mehrere Jobs haben müssen, weil sie sonst Miete, Strom und Heizkosten nicht mehr bezahlen können.
Im Gesundheitssystem hört man auch immer öfter, dass dort akuter Pflege-notstand in Krankenhäusern und Altenheimen herrscht, dass man das Personal oft nicht mehr versteht, weil viele Ärzte und Mitarbeiter aus Osteuropa oder anderen Ländern stammen. Außerdem werden die Warte-zeiten auf Arzttermine und Operationen immer länger, und manche Ärzte nehmen schon keine Kassenpatienten mehr an. Wenn man dann mal einen Arzttermin hat, muss man sich oft mit den Krankenkassen wegen der Kostenübernahme für Behandlungen rumstreiten, weil diese immer mehr Leistungen streichen.
Irgendwie kann man das ganze nicht verstehen und nachvollziehen, wenn „Mutti“ Merkel immer sagt: Deutschland geht es ja soooo gut wie nie! 
 
Gut, in Schweden gibt es auch ein paar Sachen, die nicht ganz in Ordnung und verbesserungswürdig sind aber aufgrund dessen, das Schwedens Staatshaushalt einer der gesündesten in ganz Europa ist und Schweden, wie übrigens auch alle! anderen skandinavischen Länder, die Länder mit der geringsten Korruption weltweit sind, ist hier vieles noch besser. Auch die viel höhere Transparenz, wo fast alles öffentlich einsehbar ist und Politiker alle Einkünfte offen legen müssen, macht es der Korruption schwer.
Die Regierung Reinfeldt hat hier in der Vergangenheit ähnliche Fehler begangen, wie sie in Deutschland gemacht wurden, und hat z.B. den Rentnern die Renten gekürzt und kurze Zeit später teilweise die Unter-nehmenssteuern gesenkt. Dann haben Sie angefangen, die Apotheken und Altenpflege zu privatisieren, was zu ersten Missständen geführt hat. In privaten Altenpflegeheimen wurden die ersten Pflegemissstände aufge- deckt weil Profite ja wichtiger sind wie eine gute Betreuung. Bei den privaten Apotheken wurden nicht so rentablen auf dem Land geschlossen, oder die Öffungszeiten wurden stark reduziert und die Preise haben angezogen. Die Sozialdemokraten verurteilen diese Privatisierungen, weil sie der Meinung sind, dass im Gesundheitswesen keine Profite gemacht werden sollten, was übrigens auch unsere Meinung ist. Im Falle eines Wahlsieges 2014, so sieht es jedenfalls aus, wollen sie diesen Trend wieder stoppen, wir sind mal gespannt.
Viele Schweden fragen uns, warum so viele Deutsche nach Schweden auswandern. Den Deutschen ginge es doch so gut, und sie hätten viel Geld.
Unterhält man sich mit ihnen und erzählt, dass in Deutschland z.B. Millionen Menschen für 5,- oder 6,- Euro/Std. Brutto arbeiten, oder immer mehr Kinder und Rentner von Hartz IV oder unter der Armutsgrenze leben müssen und dafür auf der anderen Seite 10 % der Deutschen mit über 5 Billionen Euro über 60 % des gesamten Volksvermögens besitzen, sind Sie sehr verwundert, weil das Volksvermögen in Schweden doch um einiges sozialer und gerechter verteilt ist. Sicher, es gibt auch hier Reiche aber die leisten ihren Beitrag und zahlen Steuen, weil Schweden das einzigste Land in der EU ist, was mit allen! Steueroasen der Welt Abkommen hat und schwedische Steuersünder nirgendwo mehr Zuflucht finden.
Unterhält man sich mit ihnen noch über die Arbeitsbedingungen in Deutschland sind sie auch ganz erstaunt, wenn sie erfahren, dass z.B. eine Pflegekraft im Altenheim allein für über 25 Patienten und mehr zuständig ist, oder Ärzte an Wochenenden 24- Stundendienste und jede Menge Über- stunden machen müssen. Wenn sie dann noch hören, dass Menschen mit „Werkverträgen“ wie Werkzeuge billig ausgliehen werden und noch nicht mal 5 Euro Stundenlohn bekommen, sind sie entsetzt und sagen, das gibt es doch nicht.
Unterhält man sich noch mit ihnen über die Lebenshaltungkosten und sie erfahren, dass z.B. Strom, Trink- und Abwasser oder Brennholz fast oder teilweise sogar über das doppelte kosten wie in Schweden, fragen sie: Wie bitte? Erfahren sie dann noch, dass vom Bruttolohn in Deutschland außer den Steuern noch Kranken-, Renten-, Pflegeversicherung und Solidaritäts-zuschlag abgehen, man dann aber nochmals Krankenkassenzusatzbeiträge und in den Apotheken außerdem bei Medikamenten usw. zuzahlen muss, sagen sie: Nein danke, dann bleiben wir lieber hier!
A
uch wenn sich einige Schweden über einige Zustände hier beschweren und meckern - verglichen mit Deutschland sind es Bagatellen, und sie meckern auf hohem Niveau, oder weil sie es nicht besser wissen.
 
Bis jetzt haben wir alles geschafft, was wir uns für die ersten Jahre vor- genommen hatten. Wir haben unsere schwedische Staatsbürgerschaft er- halten, haben unser Auskommen und fühlen schon mehr als Schweden wie als Deutsche!
Was uns am meisten freut ist, das unser Ferienhaus gut belegt ist, die Gäste zufrieden sind, und wir schon einige Stammgäste haben die schon öfter hier
waren.
Yvonnes schwedisch ist durch die Arbeit schon richtig gut. Bei Harald hapert es noch etwas, da er als Rentner doch nicht ganz so viel Kontakt zu Schwe- den hat. Aber es reicht für den Alltag um Zeitung zu lesen, schwedisches TV zu schauen und sich unterhalten zu können.
Wir sind jetzt mittlerweile 6 Jahre nicht mehr in Deutschland gewesen und außer unserer Verwandtschaft, die uns ja in Schweden besucht, vermissen wir absolut nichts! Im Gegenteil, wenn wir bei Freunden, die mal in Deutschland waren sehen, wie gestresst sie wieder zurückkommen und hören, was dort los ist, sind wir froh, dass wir dort nicht unbedingt hin müssen.
Wir sind hier heimisch geworden, haben einige gute Freunde gefunden, genießen dass ruhige, stressfreie Leben in herrlicher Natur, fühlen uns richtig wohl und wollen hier nicht mehr weg. Ganz im Gegenteil! Sehr oft ärgern wir uns darüber, dass wir nicht schon 10 Jahre früher nach Schweden gegangen sind.
Das war es wieder mal von uns. Mal sehen, was noch so alles wichtiges in unserem Leben passiert. Wir denken, dass es jetzt keine allzu großen Veränderungen mehr geben wird. Aber man kann ja nie wissen! Zum zehn- jährigen Jubiläum, vielleicht auch schon früher, wird es wieder einen Bericht geben.
Bis dahin verabschieden wir uns nun und sagen: Hej då!   aus dem wunderschönen . . . 
 


 
 
   
 
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