Auswandern nach Schweden
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  Auswandern nach Schweden
  Kalmar laen und Hultsfred
 
         
Kalmar län und Hultsfred
      
Hier auf dieser Seite findest Du Infos über die Provinz Kalmar län die Kommune und Stadt Hultsfred.
     
Kalmar Län 
Wappen Kalmar län
 
Die südschwedische Provinz Kalmar län mit der Hauptstadt Kalmar liegt in der historischen Provinz Småland. Die Stadt liegt am zur Ostsee ge- hörenden Kalmarsund zwischen der Insel Öland und dem Glasreich. Die 6 Kilometer lange Ölandbrücke, die Öland mit dem Festland verbindet, beginnt in Kalmar. Kalmar ist Residenzstadt der Provinz und Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.
Das Wort Kalmar stammt vermutlich aus dem Altschwedischen und be- zeichnete einen Steingrund. Bei Niedrigwasser kann man die Steinbänke auch heute noch deutlich erkennen, wenn man von der Ölandbrücke Richtung Stadtzentrum blickt. Wahrscheinlich wurde das Wort Kalmar zuerst von Seefahrern für die hier be
findliche schwer zu durchfahrende Passage benutzt.
 
Geschichte
 
Etwa zehn Kilometer westlich von Kalmar in Smedby wurde das etwa 8500 Jahre alte Tingby Haus (schwed. Tingby Hus) ausgegraben, das heute als Skandinaviens ältestes Haus gilt. Eine Rekonstruktion befindet sich in der Nähe des Ausgrabungsplatzes.
Kalmar eine der ältesten Städte Schwedens. Der Ort begann als Handels- platz an einem Hafen, der von einem Handelsweg passiert wurde. Schon vor dieser Zeit war die Umgebung der Stadt Schauplatz für eine intensive Besiedlung. Mehr dazu im Artikel zur Gemeinde  Kalmar. Die erste Nennung Kalmars fand man auf einem Runenstein in Södermanland aus dem 11. Jahrhundert, wo berichtet wird, dass ein Mann beim Kalmarna sundum (Kalmarsund) erschlagen wurde.

In der Mitte des 13. Jahrhunderts war Kalmar eine für nordeuropäische Verhältnisse blühende Handelsstadt, die von deutschstämmigen reichen Handelsmännern dominiert wurde. Diese sollen den Export es mittelalter-lichen Schwedens gesteuert haben. Exportiert wurde unter anderem Kalkstein von Öland, Teer und Bretter aus den Wäldern Smålands, sowie Eisen, Butter, Getreide und Tierhäute. Eingeführt wurde dagegen über- wiegend Salz aber auch Bier, Wein, Stoffe und Gewürze.
Kalmar stand
im engen Zusammenhang mit der deutschen Hanse. 1397 gründeten in Kalmar Vertreter Dänemarks, Norwegens und Schwedens die Kalmarer Union ein politisches Bündnis, welches für rund eineinhalb Jahr- hunderte Skandinavien zusammenschweißte.
Die heutige Stadt liegt etwas abseits des ursprünglichen Innenstadt-bereichs. Schon vor dem 17. Jahrhundert gab es Vorschläge für einen Umzug der Stadt, da die Gegend des heutigen Stadtzentrums bessere natürliche  Verhältnisse für die Verteidigung bot. Man scheute sich aber noch diese Vorschläge umzusetzen, da es einen zu großen Aufwand erforderte. Im Laufe des Kalmarkrieges wurde ein Großteil des Ortes zerstört. Der Befehlshaber des Schlosses, Krister Some, überließ dieses und die Stadt fast kampflos an den dänischen König Christian IV. und wurde später von schwedischer Seite des Verrats beschuldigt.
Nach dem Kalmar ab 1613 wieder schwedisch war, begann man
mit dem Wiederaufbau an gleicher Stelle, doch kam es 1647 zu einem  großen Stadtbrand, der fast alle Gebäude zerstörte.
Nun stand einem Umzug der Stadt nichts mehr im Weg. An der neuen Stelle errichtete man auf Befehl des Königs Wälle und Bastionen zur Verteidigung. Innerhalb der Stadtmauern  entstand  nach  Planzeichnungen ein rechtwinkliges Straßennetz rund um die Provinzverwaltung und die Kirche. Die Bürger bauten, nach dem sie Steueranreize für den Handel mit Salz erhalten hatten, neue Steinhäuser auf. 
Es dauerte aber einige Zeit, bis der Umzug abgeschlossen war. Kalmar war aufgrund seiner Lage an der früheren Grenze zwischen Dänemark und Schweden mehrfach Austragungsort für blutige Schlachten, die haupt-sächlich zwischen diesen Staaten ausgefochten wurden. Die letzte Schlacht in Kalmar ereignete sich 1679 zum Ende des Schonischen Krieges.
1689 erfolgte der Umzug des Hauptquartiers der schwedischen Flotte von Kalmar nach Karlskrona. 1786 unterzeichnete der König einen Brief, indem verlautet wurde, das Kalmar nicht mehr als Festungsstadt betrachtet wird. 1797 öffnete man die Stadttore und so war Kalmar wieder eine  offene Stadt. Die Stadtmauern wurden dem Verfall überlassen und in den 1860er Jahren begann man mit dem Abriss der übrigen Reste.
Von diesem Zeitpunkt an wuchs die Stadt auch außerhalb der alten Stadtmauern.

Als 1874 die Eisenbahnlinie gebaut wurde, brach man die Wälle, welche vor dem geplanten Bahnhof lagen auf. Zusätzlich wurde ein Teil des Schlossgrabens zugeschüttet. Zu dieser Zeit war Kalmar eine der wenigen Städte in Schweden deren Häuser in Stein gebaut waren. Von den alten Handelszeiten zeugten die Aufzugseinrichtungen an den Giebeln, die wie Kanonen herausstachen. Noch bis in die 1950er Jahre bestand die Be- bauung Hauptsächlich aus Häusern des 17. Jahrhunderts. Danach wurden Teile der alten Innenstadt abgerissen und durch Bankhäuser, Waren-häuser und Parkplätze ersetzt. Diese Abrisswelle war die größte Veränderung des Stadtbilds seit den großen Bränden des Mittelalters. Trotzdem kann man sagen, dass sich die Veränderungen noch in Grenzen hielten.
 
Sehenswürdigkeiten und Kultur
 
Die historisch bedeutendsten Stadtteile sind die Altstadt (Gamla staden) beim Schloss und das im 17. Jahrhundert neu angelegte Zentrum auf der Insel Kvarnholmen (Mühleninsel). Im Zentrum befindet sich der Dom, der von 1602  bis 1915 Bischofssitz war.
Ein kleine Kostbarkeit sind drei in Höhe aufsteigende Holzhäuser, die weiterhin
als Wohnraum genutzt werden. Sie erhielten den Namen Tripp Trapp Trull. Es gibt ein Kunstmuseum und im Provinzmuseum (Läns-museum) erfährt man einiges über
die Region und über das Schlachtschiff Kronan.
Vor den Toren der Stadt gibt es einen Freizeitpark (Salvestaden), der sich dem Mittelalter widmet. Hier findet jedes Jahr im Sommer ein Mittelalter-festival statt. Eine moderne Sehenswürdigkeit ist die über 6 km lange Ölandbrücke.
Außerdem zählt das Kalmar Län mit nur etwa 532 mm Niederschlag im Jahresdurchschnitt zu der sonnigsten Gegend Schwedens.

                           
Einwohnerzahlen der einzelnen Kommunen im Kalmar län
          
 
Karte Kalmar län
Borgholm 10.907
Emmaboda 9.394
Hultsfred 14.093
Högsby 5.918
Kalmar 61.275
Mönsterås 13.009
Mörbylånga 13.670
Nybro 19.656
Oskarshamn 26.365
Torsås 7.106
Vimmerby 15.599
Västervik 36.480
 
 
 

Größte Orte
Einwohner
 
 
Kalmar
(36.392)
Västervik
(21.140)
Oskarshamn
(17.258)
Nybro
(12.810)
Vimmerby
  (7.934)
Lindsdal
  (5.510)
Hultsfred
  (5.143)
Emmaboda
  (4.824)

Weitere Infos unter : Kalmar Län
 
Einwohnerzahlen Stand: 06.2010
     
Die Kommune Hultsfred
 
Wappen Hultsfred
 
Karte Hultsfred kommun
       
In der Kommune kann man zahlreiche Aktivitäten wie Smalspurbahn nach Västervik fahren oder im Sommer kannst Du in Hultsfred, sowie auch in Virserum und Åseda Fahrraddraisinen mieten und in den Wald hinaus-fahren. Das Gleis führt durch schöne Waldgebiete mit schönen Seen und Inseln. Wer die Natur genießen will kann im ganzen Gebiet schön wandern oder in den zahlreichen Seen um den St. Hammarsjö oder im Emån angeln oder wer das nicht möchte kann auch eine Kanutour auf dem Emån unternehmen. Interessant ist auch ein Besuch der zahlreichen Glashütten im benachbarten Glasriket . . .
 
 
Glasriket
 
. . . die wunderschöne Dinge aus Glas herstellen die Weltweit bekannt sind.
 
Oder man kann sich auch in Målilla im Speedwaystadion Motorrad- oder Autospeedway ansehen . . .
 
Dakana Målilla
      
. . . oder das benachbarte Motormuseum . . .
 
 
. . . besichtigen. Man kann auch in Hultsfred Bowling spielen gehen . . .
        


. . . oder besucht eine der zahlreichen Musikveranstaltungen, also man sieht es gibt jede Menge Freizeitbeschäftigung in der Kommune Hultsfred.
 
Weitere Infos unter : http://www.hultsfred.se
  
Die Stadt Hultsfred
 


 
Hultsfred ist der Hauptort der gleichnamigen schwedischen Kommune in der Provinz Kalmar Län beziehungsweise der historischen Provinz Småland. Hultsfred hatte im Jahr  2010 5.143 Einwohner auf einer Fläche von 595 Hektar. Historisch kommt der Name aus dem Alt- schwedischen und bedeutet „Waldfrieden“. Die meißte Zeit des Jahres ist Hultsfred eine beschauliche Kleinstadt in der es sich gut und ruhig leben lässt, bis auf die Zeit in der das Hutsfredfestival stattfand.
 
Musikkommun Hultsfred
Dieses Schild stand früher an der Strasse nach Hultsfred,
nun leider nicht mehr.                                                  

Das Hultsfredfestival war ein Musikfestival, das seit 1986 in Hultsfred stattfindet, wo dann die Post abging und jede Menge los war in Hultsfred. Das Festival wurde früher von dem Verein Rockparty
 
Hultsfed    organisiert und war mittlerweile mit jährlich ca.45 bis 50.000 Besuchen das größte Musikfestival Schwedens. Das Festival fand jedes Jahr im Juni auf fünf Bühnen im grossen Stadtpark von Hultsfred statt.                                                                      
 
  Rockparty
Da ging was ab ...               Rockparty „2007“
 
Leider wurde das Hultsfredfestival 2013 nach Stockholm verlegt, wir hoffen ja das die Veranstalter es wieder zurück nach Hultsfred bringen.

Die 21 Län Bezirke in Schweden
Karte län in Schweden
  
Nun weißt Du etwas über das Kalmar Län und die Hultsfred Kommune in der wir Leben. Uns gefällt es hier sehr gut, die Kommune ist landschaftlich sehr schön, wir haben hier die Flüsse Emån und Silverån in unmittelbarer Nähe. Zudem haben wir hier noch riesige Wälder und im Umkreis von 15 km noch über 30 größere und viele kleinere Seen. Durch die 40 km entfernte Ostsee hat man hier noch gesundes Meeresklima.
 

 
 
   
 
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