Auswandern nach Schweden
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  Auswandern nach Schweden
  Warum Auswandern?
 
 
Warum auswandern?
 
So, hier geht es nun weiter und wir widmen uns gleich wieder der Politik und allem was dazu gehört.
Wie man in Deutschland belogen und für Dumm verkauft wird zeigt auch das Beispiel der zwei Klassen Medizin die mittlerweile in Deutschland immer öfter praktiziert wird ganz anschaulich. Die Politik behauptet zwar immer es wäre nicht so und jeder bekommt die gleiche Behandlung. Nun, dann fragen wir uns warum haben Kassenpatienten bei Ärzten und Krankenhäusern teilweise „viel längere“ Wartezeiten für Untersuchungen und Operationen? Und wieso gibt es dann schon viele Ärzte die in ihren Praxen für Kassen- und Privatpatienten getrennte Wartezimmer haben oder gar keine Kassenpatienten mehr annehmen.

Wie das mit den Medikamenten aussieht haben wir selber erfahren, Harald mußte wegen seinen Wirbelsäulenschäden schon mal starke Schmerzmittel haben und bekam immer ein sehr gut verträgliches aber teures Medikament verschrieben. Eines Tages sagte sein Arzt Er könne dieses Medikament nicht mehr verschreiben es die Krankenkasse es nicht mehr bezahlen würde. Dafür bekam er ein viel billigeres Schmerzmittel verschrieben, wo Er starke Magen- Darmprobleme von bekam. Kassenpatienten bekommen meist nur noch die billigen Medikamente mit mehr Nebenwirkungen. Und das alles ist für uns ein zwei Klassen Gesundheitssystem und nichts anderes
.
Andererseits wird in Deutschland operiert auf Teufel komm raus nur um Profit zu machen! Nicht umsonst ist durch Untersuchungen und Studien belegt das z.B. 80-90 % aller Rücken, Hüft und Knie Operationen voll- kommen unnötig sind und den Patienten ehr Schaden.

 
 
Es ist schon traurig, wenn man sieht wie sich andere z.B. Kassenärztliche- und Bundesvereinigung, die Pharmaindustrie, die Apoteken nach herzens- lust im deutschen Gesundheitssystem bedienen, bereichern und für die Patienten kein Geld mehr übrig bleibt.
  
Siehe dazu auch:              http://www.krankenkassen.de
                                          http://www.durchblick-gesundheit.de
  
Und diesen Bericht:

 

Da wir keine Lust haben uns hinter Privatversicherten in zweiter Reihe anzustellen und uns schlechter behandeln zu lassen ist das auch einer der Gründe nach Schweden zu gehen. In Schweden gibt es nur eine Versorgungkasse in der alle! versichert sind und nicht solche Unterschiede zwischen Arm und Reich gemacht werden und jeder gleich behandelt wird.
 
Die Zustände und Wartezeiten für Kassenpatienten werden immer schlimmer!
 
Jetzt mal was zur Rente
 

Genauso schlecht ist die Behandlung von Rentnern und Frührentnern in Deutschland. An Haralds Beispiel wird ja deutlich wie in Deutschland mit Arbeitnehmern umgegangen wird und man zum alten Eisen abgeschoben wird ohne Chance auf Umschulung und Weiterbildung um ihm dann noch als Dank für seine 27 Jahre teils sehr harte Arbeit durch „angebliche“ Rentenreformen die Rente ca. 350 Euro zu kürzen. 2003 lag sein Alters-rentenanspruch noch bei ca. 1.450 Euro (laut  Rentenauskunft) In der Rentenauskunft 2006 waren es plötzlich nur noch ca. 1.100 Euro Rente. Zur gleichen Zeit wurde übrigens der Spitzensteuersatz für Unternehmer gesenkt. Von der kleinen Berufsunfähigkeitsrente die Harald vom Staat bekommt könnte Er nicht leben. Er hat sich aber nicht auf „Vater Staat“ verlassen und hatte in weiser Voraussicht eine private Berufsunfähigkeits-versicherung abgeschlossen mit deren Zusatzrente er jetzt einigermaßen über die Runden kommt.
Nach der „Steuerreform 2006“ mußte Harald übrigens die staatliche sowie die private Rente wegen der „Zusammenveranlagung“ weil Yvonne ja ein eigenes, zweites Einkommen hatte versteuern und ca. 200 Euro Steuern vierteljährlich bezahlen.
 
 
Durch die immer weiter fortschreitende Absenkung des Rentenniveaus und die immer mehr zunehmende Leiharbeit mit Niedriglöhnen werden die Renten der Arbeitnehmer immer niedriger und man kommt oft nach 45 Jahren Arbeit noch nicht einmal an die Grundsicherung heran. Dadurch werden Millionen Arbeitnehmer in die Altersarmut gedrängt.
Dann kommen Politiker wie z.B. der ehemalige Finanzminister Steinbrück her und sagt: Man sollte um später eine bessere Rente zu bekommen auf Urlaub verzichten und das Geld lieber in einer privaten Rente anlegen. Die Hauptsache ist dass die lieben Minister und Bundestags-abgeordneten nach vier! Jahren im Bundestag ihre ca. 4.000 Euro Pension bekommen, wo ein Arbeiter 120! Jahre  für arbeiten müsste und Sie sich regelmäßig die Diäten nach Herzenslust erhöhen. Aber das ist nicht so schlimm, dafür bezahlen Sie im Gegenzug ja auch nichts in die Sozialkassen ein.
Befolgt man dann den Rat des schlauen Herrn Steinbrück und schliesst eine Risterrente ab gehen die Einzahlungen der ersten Jahre erst mal für die dicken Provisionen der Versicherungen drauf. Später im Rentenalter wird die Riesterrente bei den Bruttorenten oben draufgerechnet und bei der Grundsicherung angerechnet was dazu führt dass die Risterente nur dazu dient dem Staat Geld bei der Grundsicherung zu ersparen und der Rentner nichts davon hat.


 

(Ein schöner Nebeneffekt ist dass die Versicherungsbranche durch dieses Geschenk der Politik richtig dicke und fette Milliarden Gewinne macht, siehe AWD.)
 
„So viel zu dem Thema leben als Rentner in Deutschland“
 
Zum Arbeitsmarkt gibt es ja auch noch was zu sagen
 
Tja, beim Thema Arbeit sieht es in Deutschland leider nicht viel besser aus. Mittlerweile wird bis auf wenige Ausnahmen trotz des angeblichen Auf- schwungs un
d explodierender Gewinne der Firmen und Aktienanleger nur noch gekürzt, gestrichen, getrieben und die Arbeitnehmer zu Hungerlöhnen von 4 oder  5 Euro, wo man nicht von leben kann arbeiten lassen. Eine Bekannte von uns arbeitet Vollzeit! als Friseuse und macht teilweise auch die Geschäftsführung für ca. 900 Euro Netto im Monat, wo sie sich als 25 Jährige noch nicht einmal eine eigene Wohnung von leisten kann.
Es ist ein Jammer das immer mehr Arbeitnehmer
neben ihrem Lohn auf staatliche Hilfen angewiesen sind, weil sie für Hungerlöhne arbeiten müssen und der Staat respektive alle Steuerzahler auf diesem Umweg den Firmen billige Arbeitskräfte finanziert.
Bei solchen Hungerlöhnen soll man noch wie von Politikern immer wieder gefordert privat für die Rente vorsorgen. Da sehr viele das aber nicht können schicken die deutschen Politiker heute schon viele zukünftige Rentner im alter in Hartz IV.
 
Traurig aber leider Wahr!
 
Wer jetzt denkt das seien Ausnahmen der irrt sich gewaltig, mittlerweile greifen solche Fälle mehr und mehr um sich und werden in Deutschland immer mehr zum Alltag. Die Konzerne und Firmen entlassen immer mehr fest angestellte Mitarbeiter und stellen dafür Leiharbeiter ein die dann für Hungerlöhne arbeiten müssen oder arbeiten wie manche Branchen nur mit 400 Euro- Kräften während wie schon gesagt die Managergehälter, Firmen- und Aktiengewinne explodieren.

 

    „Ist das nicht herrlich" 

Wir haben als wir noch in Deutschland waren kurz vor unserer Aus- wanderung einen ehemaligen Arbeitskollegen von Harald getroffen der erzählte uns bei ihm auf der Firma hätten sie, wo der Junior die Firma übernommen hatte, alle neue Arbeitsverträge bekommen, wo Weihnachts- und Urlaubsgeld, Überstunden und Zuschläge gestrichen worden seien, ihm dadurch bestimmt ca. 350 Euro im Monat fehlen und das in einem „sehr gut“ laufenden mittelständigen Unternehmen mit Arbeit ohne Ende.
 
„Arbeiten in Deutschland ist verdammt hart.“
 
Yvonne hatte zwar einen gesicherten Job aber Sie ging nun auch langsam auf die 40 zu und mittlerweile war ja kein Arbeitsplatz in Deutschland mehr sicher was sich auch kurze Zeit später bewahrheiten sollte. Die Firma, wo Yvonne gearbeitet hat ist kurz nach unserer Auswanderung in eine ca. 100 km entfernte Stadt umgezogen. Yvonne hätte vielleicht dort weiter arbeiten  können hätte aber jeden Morgen und Abend ca.1,5 - 2 Stunden Fahrt auf einer stark befahrenen Strecke auf sich nehmen müssen wäre nicht zumutbar gewesen.
Wird man dann arbeitslos und findet innerhalb von einem Jahr keine neue Arbeit kommt man in Hartz lV und es ist vorbei mit der gesicherten Existenz. Hat man mal mühselig für sein Alter vorgesorgt und sich eine Lebens-versicherung oder gar ein eigenes Haus als Altersvorsorge erarbeitet bekommt man in diesem Fall von Vater Staat gesagt man soll erst mal sein Vermögen, sprich Eigenheim und Lebensversicherung (Altersvorsorge) ver- leben bevor man von ihm eine Unterstützung in Form von Hartz IV be- kommt.
    „So bezeichnen Politiker Altersvorsorge in Deutschland“ 
 
Das Schulsystem in Deutschland
 
Zum drei Klassen Schulsystem in Deutschland, wo schon in der Grund- schule schon aussortiert wird wer später wo, was lernen oder Studieren darf wollen wir uns nicht weiter äußern, da sprechen ja weltweite Unter-suchungen der OECD oder Studien wie Pisa für sich.
In dem in Schweden bestehenden öffentlichen Schulsystem bestehten für alle Kinder und Jugendliche die gleichen Chancen der Bildung.
Dort gibt es Lehrmittelfreiheit und man gibt 6 mal so viel für die Bildung der Kinder aus wie Deutschland.
Bis Deutschland den Vorsprung der skandinavischen Länder und somit auch Schwedens aufgeholt haben vergehen Jahre.

 
So, wie hier geschildert sieht leider immer öfter die Wirklichkeit aus. 
 
Das gleiche sind die in Deutschland eingeführten Studiengebühren, wo eben „nicht jeder“ die gleichen Chance hat zu Studieren und die „Privilegierten“  wieder unter sich bleiben.
  
Was viele Politiker in Deutschland nicht begreifen:
 
                                           Bildung ist die Zukunft eines Landes!

 
Schade eigentlich!
 
Die Kapitalisten haben es endlich mit Hilfe ihrer Lobbyisten und der Politiker geschafft Deutschland in einem zwei bis drei Klassen Staat zu verwandeln, wo nur die weiter kommen die über genügende finanzielle Mittel verfügen und sich vieles wie z.B. private Zusatzkrankenversicherungen, private Rentenversicherungen, Privatschulen usw. leisten können. Der Rest der Bevölkerung wird an den Rand der Gesellschaft in Harz IV gedrängt, die Schere zwischen Arm und Reich und die Kinderarmut in Deutschland wird immer größer. Aber auch die „Privilegierten“ werden irgendwann feststellen das man ohne gut ausgebildete Arbeitnehmer in der heutigen Zeit auch nicht mehr weiter kommt und Gewinne machen kann.
Wir jedenfalls finden solch eine egoistische, unsoziale, engstirnige und kurzsichtige Einstellung dieser wenigen „Privilegierten“ beschämend und schade für das ganze Deutsche Volk.
  
Sicher gibt es auch Gutes in Deutschland und man kann nicht alles schlecht reden aber es ist mittlerweile, so empfinden wir es jedenfalls das die positiven Aspekte mittlerweile von den negativen mehr und mehr verdrängt werden. Die die Zustände haben sich in den letzten Jahren für die Arbeit-nehmerschichten rapide verschlechtert.
Wenn man dies alles und noch eine Reihe anderer politischer Gründe wozu
wir uns hier lieber nicht äußern wollen zusammen nimmt kommt man zu dem Entschluss das wir wie offiziell
ca. 160.000, inoffiziell ca. 250.000 andere Auswanderer 2007 auch auf solch einen Staat keine Lust mehr haben und wie wir keine Perspektive mehr sehen und gehen.
Mittlerweile sind die Zahlen derer die Deutschland den Rücken kehren enorm auf 
ca. 734.000 im Jahr 2009 angestiegen. 
 
Siehe auch:
 
Der letzte macht das Licht aus!
 
Auch wenn nicht alle Auswanderer die gleichen Beweggründe haben wie wir so muss wohl auch bei denjenigen eine gewisse Unzufriedenheit vor- handen sein sonst würden sie nicht Auswandern, da ein zufriedener Mensch ja eigentlich da bleibt wo er lebt.
Gut, es gibt mit Sicherheit auch Leute gibt die aus Abenteuerlust oder zum Arbeiten oder Studieren Deutschland verlassen aber so wie wir immer hören und es geschildert bekommen sind es genau die Gründe die uns auch bewogen haben Deutschland den Rücken zu kehren.
Sicher, es sind nicht nur „politische“ Gründe für underen Entschluss, sondern auch eine Reihe anderer wie z.B. besseres Arbeitsklima,
viel weniger Bürokratie, die netten Menschen in Schweden, das Wetter, herrliche unberührte Natur und viel mehr Freiheit ohne ewig bevormundet zu werden wie in Deutschland.
 
Auch einer der Hauptgründe für unsere Auswanderung. 
 
Und nach dem wir all unseren Bekannten und Freunden unsere Beweg-gründe für unsere Auswanderung dargelegt hatten haben wir sehr viel Zustimmung erfahren. Sehr viele haben dann gesagt, es ist in Deutschland wirklich nicht mehr so schön und sie wünschten sie hätten auch so viel Mut wie wir oder wenn sie jünger wären würden sie auch gehen. Alles das hat uns in unserem Beschluss nur bestärkt Deutschland zu verlassen.
 
Wir jedenfalls haben keine Lust mehr uns weiterhin vom Staat einengen zu lassen
und uns zu hohe Steuern, Krankenkassenbeiträge und Gebühren abknöpfen zu lassen. Wir haben außerdem keine Lust uns im Gesundheits-system hinter Privatpatienten anzustellen, uns wie Menschen zweiter Klasse behandeln und systematisch von den Krankenkassen, der Pharma-industrie und den Apotheken ausnehmen zu lassen.
Unser Geld wollen wir auch für überhöhte Sprit- und Heizkostenrechnungen und die Ausbeutung der Großkonzerne ausgeben.

Wir haben schon gar keine Lust uns noch unter Umständen unser Haus, wo unsere Urgroßeltern, Eltern und wir hart für gearbeitet und gespart haben auf Umwegen über Hartz lV vom Staat einfach abnehmen zu lassen.

 
Nein Danke, nicht mit uns! 
 
Deshalb haben wir:
 
  „Goodbye Deutschland“
gesagt.  
 
„Deutschland macht es einem ja so leicht zu gehen!“
 
                  Zitat: Dr. Thomas Schimke (Ausgewanderter deutscher Arzt in Pajala in Nordschweden)
 
Wie Recht Er hat.   


 
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